Die 10 Zeitkiller beim Mobile Testing und wie Du sie vermeiden kannst


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Als Mobile Tester stellt man sich nochmals ganz anderen alltäglichen Herausforderungen, als wenn man “nur” als Software Tester arbeitet, der den ganzen Tag nur vor dem Desktop sitzt. Glaubst Du mir nicht? Dann lass mich mal aus meiner alltäglichen Praxis erzählen.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Der gemeine Mobile Tester wird nämlich mit den verschiedensten Dingen, die es zu beachten gilt, konfrontiert. Hier einige Beispiele:

So muss er zum Beispiel stets aufpassen, dass er die Aufladekabel für die Geräte dabei hat. Es ist ziemlich peinlich, wenn dann der Akku vom Gerät beim Kunden leer ist und das Aufladekabel fehlt. Da hilft es, wenn man die Kabel immer mit dem entsprechenden Gerät verstaut, so dass diese nicht vergessen werden können.

Des Weiteren muss der Tester, wenn er schon die Kabel mit hat, auch aufpassen, dass der Akku von den mobilen Geräten aufgeladen ist. Natürlich den kann man auch wieder aufladen, aber das kann auch schon mal bis zu 15 Minuten dauern, bis das Gerät wieder einsatzbereit ist. So etwas ist bei einem knapp bemessenen Testing Tag schon ganz schön viel Zeit! Ausserdem kommt meist hinzu, dass man nicht so viele USB Anschlüsse am Laptop zur Verfügung hat. Dadurch kann er nicht jedes Gerät ständig aufladen lassen. Du fragst Dich, was mit den Steckdosen ist? Nun, meistens, wenn ich in ein fremdes Büro komme, sind die Steckdosen schon in der Benutzung. Sie liegen oft in Bodentanks. Im schlechtesten Fall reicht dann das Kabel von dem Gerät nicht bis zum Schreibtisch. Was macht also der erfahrene Mobile Tester? Richtig – schon im Vorfeld vor Beginn eines Testing Tages werden die Geräte vollständig aufgeladen. Alternativ hantiert man mit seinen Kabeln und wechselt immer wieder das Gerät, während man das andere so lange aufladen lässt. Eine gute Möglichkeit ist die Verwendung eines USB Adapters, der mehrere Anschlüsse hat.

Wenn man dann mit dem Testing starten möchte, kann es vorkommen, dass die Testumgebung noch nicht parat ist, oder die UUID nicht entsprechend freigeschaltet wurde. Zu Deiner Info: Die UUID ist die Universally Unique Identifierdes Gerätes. Diese muss für manche Testumgebung extra frei geschaltet werden, damit die Geräte überhaupt auf diese zugreifen können. Es hilft daher, sich ein Protokoll anzufertigen, dass man vor jedem Testingeinsatz durchgeht und diese Punkte mit dem Auftraggeber bespricht. Dazu gehört, dass die UUID freigeschaltet wird und ab wann die Testumgebung genau zur Verfügung stehen soll. Dann kann man diese Punkte vorbereiten und den Testing Start genau einplanen.

Bug_Beschreibung-1024x682-1024x682Des Weiteren sollte man auch einplanen, welche Betriebssystem-Version-Varianten für das Testing verwendet werden sollen. Dabei sollte man immer bedenken, ein Upgrade ist schnell zu realisieren, aber ein Downgrade auf eine ältere Version durch zu führen, ist teilweise nicht mehr oder nur mit einem extrem hohen Aufwand möglich. Daher sollte man rechtzeitig bekannt geben, welche Versionen zur Verfügung stehen und klären, ob diese noch angepasst werden müssen. Weiterhin empfehle ich vorsichtshalber, die automatischen Softwareupdates auf dem Gerät abzuschalten. Man verliert sonst die Kontrolle über die Softwareversion. Schneller als man schauen kann, ist ansonsten manchmal die neue Version installiert.

Als nächstes sollte man noch im Vorfeld abklären, ob SIM Karten für das Testing benötigt werden, um zum Beispiel eine Registration abzuschliessen, die Telefonfunktion zu nutzen oder die mobilen Daten zu verwenden. Natürlich kann man relativ schnell eine neue Prepaid-Karte besorgen, aber hier muss man auch immer bedenken, dass man immer nur zwei Karten auf den gleichen Namen gleichzeitig von einer Firma anmelden kann. Das heisst, man muss gegebenenfalls zu mehreren Anbietern gehen, um sich die SIM-Karten zu besorgen. Daher sollte man daran unbedingt rechtzeitig denken, also wieder ein Punkt für die TO-DO-Liste, die ich im Vorfeld, bevor das Testing beginnt, abarbeite.

Wenn man dann mit dem Testing beginnt, sollte man bei der SIM Kartenbenutzung darauf achten, dass das Daten-Packet nicht zu schnell aufgebraucht wird. Daher sollte man immer nach Möglichkeit in ein verfügbares W-Lan Netz wechseln.

Ein weiterer Punkt, der während des Testing auftaucht, ist, wie man einen Screenshot macht. Daher möchte ich hier gern auf die Anleitung für Android (http://www.androidpit.de/screenshots-mit-android-erstellen) und iPhone (http://praxistipps.chip.de/iphone-screenshot-erstellen_854) verweisen.

Zusammenfassend

Das sind meine Punkte, die häufig Zeitkiller beim Mobile Testing sind. Zusammengefasst sollte man im Vorfeld also folgendes beachten:

  • Abklären mit welchen Geräten in welcher Betriebssystem-Version gearbeitet werden soll
  • Diese Geräte im Gerätepool reservieren
  • UUID freischalten lassen für die Testumgebung
  • Benötigte SIM-Karten besorgen
  • Geräte vor Testbeginn aufladen
  • Kabel mitnehmen
  • Auto-Software Update deaktivieren

Sowie folgendes beim Testing Einsatz:

  • W-Lan verwenden statt mobiler Daten
  • Geräte rechtzeitig aufladen
  • Tastenkombinationen für die Erstellung von Screenshots kennen.

Fallen Dir noch mehr Punkte ein, die ein Zeitkiller beim Mobile Testing sein könnten? Oder hast Du noch mehr Tipps, um Zeit beim Mobile Testing einzusparen? Dann schreibe mir gerne einen Kommentar!

## Foto by https://unsplash.com/jonathanvez

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