Atlassian Roadtrip 2014 – Eine Verkaufsveranstaltung der besonderen Art


SwissQ

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Die Produkte von Atlassian sind in der Schweiz sehr beliebt. JIRA und Confluence sind gemäss dem Software Development Trends & Benchmarks Report auch im 2014 die populärsten agilen Werkzeuge. Anfang Mai empfing Atlassian zum Roadtrip 2014 in Zürich. David Berger sowie Adrian Stoll, beide Nutzer von Atlassian Produkte, waren dabei und berichten über diese Verkaufsveranstaltung der besonderen Art.

Wieso waren wir dort?

Die SwissQ ist zwar per Definition toolneutral und auch -unabhängig. Doch das hindert uns nicht, unser Netzwerk sowie unsere Erfahrung bei gewissen Tools zu verbreitern – Atlassian ist also bloss ein Ausschnitt. So berichtete Alain Weibel kürzlich über Tools fürs Testmanagement oder Frederic Hesse vergleicht die zwei dominantesten Test Tools.

Wir selber nutzen auch Atlassian Produkte und durften als Consultants unsere Kunden bei der Einführung sowie Anwendung von Atlassian Produkten beraten.

Oh. Wo war das genau?

Natürlich in Zürich. Der Roadtrip stoppte zuvor in Seattle, Toronto, New York City und London, bis er schliesslich in Zürich Sihlcity im Folium eintraf. Die Lokalität war sowohl für ÖV wie auch Individualverkehr besten erreichbar. Aber sowas erwartet man heutzutage denn auch.

Atlassian-Roadtrip-2014-Lokal

Und wie war das Essen?

Das Essen? Das Essen war ohne Tadel. Zum Trinken gab’s wahlweise Bier oder Weisswein, und zwar bevor die Veranstaltung überhaupt anfing! Kunden und Nutzer wollen schliesslich bei Laune gehalten werden. Die Meisten verköstigten sich mit Bier. Nach der Präsentation lud Atlassian abermals zu Bier und Wein, allerdings angereichert mit warmen Snacks. Das Folium war sowohl vor wie auch nach der Verkaufspräsentation sehr gut gefüllt. Zuweilen fast einwenig zu sehr. Aber das ist wohl eine Frage der Anpassung und Gewöhnung.

Atlassian-Roadtrip-2014-Apero

Aja, und die Atlassian Leute? Wie waren die so?

Die Atlassian Leute waren natürlich besonders hervorgehoben. Sie alle trugen ein Crew-Shirt. Bei der Eingangskontrolle wurde jeder Teilnehmer persönlich gegrüsst. Natürlich geduzt, was aber dort niemanden störte. Der “American Way” im Umgang herrschte vor – obwohl die Firma bekanntlich in Australien domiziliert ist. Wir gehen davon aus, dass die Kulturunterschiede hier nicht so gross sind.

Was wurde eigentlich präsentiert?

Ja, es war eine Verkaufspräsentation. Das war absehbar. Die Präsentation ist auch – fast schon selbstverständlich – im Internet verfügbar. Denn Atlassian lebt maximale Transparenz, will also alle Prozesse und Aktivitäten transparent machen. Und das funktioniert am besten mit den eigenen Werkzeugen. So hat hatte Ken Olofsen , Porfolio Product Manager, demonstriert, wie bei Atlassian Ideen entstehen und Ideen schliesslich umgesetzt werden.

Doch nicht bloss der Transparenz ist Atlassian verpflichtet, auch der Prozessautomatisierung, wo möglich und sinnvoll.

“Früher”, als Atlassian noch kleiner war, funktionierten Prozesse wie “Einstellung neuer Mitarbeiter” noch manuell respektive war der Aufwand, diesen zu automatisieren, keinesfalls berechtigt. Mit zunehmender Grösse, da auch zunehmende Unternehmenskomplexität, entwickelte sich das Bedürfnis, eben diesen Prozess zu automatisieren.

So hat Atlassian kurzerhand ein JIRA-basiertes Tool dafür entwickelt. Demnächst wird dieses Tool ausgerollt. Wer seine Produkte selber nutzt, ist glaubwürdiger und hat obendrein früher und kritischeres Feedback.

Atlassian-Roadtrip-2014-Präsentation

Doch letztlich wurde nicht kaum Neuigkeiten präsentiert. Wer Atlassian einwenig verfolgt, wusste oder ahnte, welche Unternehmenskultur sie verinnerlicht und auch vorlebt. Das einzige, was Atlassian konkret verkündete, war die Video-Funktionalität ihres Instant Messengers Hipchat.

Zum Schluss gewährte Atlassian noch eine kleine Q&A-Runde. Die Fragen waren teils sehr technisch. Kein Wunder, waren doch die Teilnehmer mehrheitlich direkt aus der Softwareentwicklung.

Würdet ihr den Event weiterempfehlen?

Falls Atlassian uns nächstes Jahr wieder besucht – was ich sehr hoffe, denn die Schweiz ist regelrecht Atlassian-vernarrt – würde ich wieder gehen. Es war ausgesprochen geekig und herzlich. Es war zwar eine Verkaufspräsentation, aber sie war ansprechend, unterhaltsam und freundlich gestaltet. Natürlich überzeugten auch die Speisen und Getränke.

Disclaimer

Dieser Blog-Beitrag ist auf einer Confluence Seite geschrieben und gereviewt worden.

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