Requirements Trends & Benchmarks 2013


SwissQ

Visual_Re

Bereits zum zweiten Mal veröffentlicht SwissQ die jährlichen Zahlen und Fakten zum Stand der Requirements Engineering Vorgehensweisen und Methoden in der Schweiz. Wo stehen die Unternehmen in Bezug auf das Requirements Engineering und wo geht die Reise hin?

Neben den Haupttrends in Bezug auf das Requirements Engineering werden insbesondere die Techniken, Tools und Ausbildung analysiert. Ergänzt wird diese Studie durch zwei weitere Reports mit den Schwerpunkten Agilität und Testing. Diese sind separat erhältlich. Die Datenbasis für diese Reports bilden einerseits die Online-Umfrage und andererseits persönliche Interviews mit IT Entscheidungsträgern aus unterschiedlichen Firmen, Branchen und Regionen. Für die diesjährige Ausgabe konnten wir auf 580 ausgefüllte Fragebogen – ein neuer Rekord – und um die 25 Interviews zurückgreifen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrem Input dazu beigetragen haben.

Neu führt SwissQ die Studie zu den Trends & Benchmarks in Kooperation mit dem
Institut für Technologiemanagement der Universität St.Gallen (HSG) durch. Die Zusammenarbeit zeigt auf, wie wichtig diese Themen für die heutigen Unternehmen geworden sind. Es freut uns, mit dieser Kooperation erneut eine Brücke zwischen der akademischen und unternehmerischen Welt schlagen zu können.

pdfDen Report können Sie als PDF downloaden.

Der Report gliedert sich analog zum letztjährigen Report in zwei Teile: die SwissQ Trend Wave® und die Benchmarks. Im ersten Teil wird aufgezeigt, wie sich einzelne Trends entwickeln. Dies auf Basis der Requirements Trend Wave 2013. Die kondensierte Darstellung der wichtigsten Themen auf einer Seite erlaubt einen raschen Überblick. Dadurch lässt sich der Einfluss der Marktveränderungen auf das eigene Unternehmen abschätzen und es können, falls notwendig, geeignete Vorhaben initiiert werden. Eine einfache Massnahme, um den Veränderungsdruck aufzuzeigen ist es, die Trends und Benchmarks intern bekannt zu machen.

Wie bereits in den letzten Jahren offeriert SwissQ Ihnen die Gelegenheit, die Trends & Benchmarks intern zu präsentieren und mit Ihren Mitarbeitern zu diskutieren. Zielpublikum sind vor allem die Requirements Community, Business Analysten, Projektleiter, Software Ingenieure und das Management. Die Präsentation ermöglicht einen externen Blick auf die aktuellen Veränderungen. Dadurch wird die Notwendigkeit eines reifen Requirements Engineering betont, die Motivation gestärkt und das Berufsbilds des Requirements Engineers geschärft. Falls gewünscht können die Ergebnisse aus dem Testing und Agile Report miteinbezogen werden.
Den zweiten und umfangreicheren Teil des Reports bilden die Benchmarks. Die Grafiken sind das Rückgrat des Reports und ermöglichen es, sich im Vergleich mit anderen Unternehmen zu positionieren. Der Vergleich mit dem Vorjahr erlaubt zudem zu sehen, in welche Richtung sich die Unternehmen entwickeln.

Unter „Projekte“ ist zum Beispiel ersichtlich, dass sich einerseits die Anzahl der Neuentwicklungen im Vergleich zum Vorjahr reduziert hat und es andererseits immer mehr Grossprojekte gibt. Es gibt also weniger, dafür aber grössere Neuprojekte. Dies hat wohl damit zu tun, dass immer weniger Vorhaben auf der grünen Wiese starten. Entweder werden bestehende Lösungen erweitert oder komplett neu gebaut, was oft sehr teuer ist. Bezüglich Qualität hat sich in diesem Jahr das Problem der Missverständnisse in der Kommunikation verschärft. Zusammen mit den sich ändernden Anforderungen bleiben dies die beiden gewichtigsten Probleme im Bereich der Anforderungsanalyse.

Im Bereich der Stakeholderanalyse zeigt sich eine erfreuliche Entwicklung. Nachdem wir letztes Jahr wiederholt diesen Missstand deutlich aufzeigen konnten, sind nun vermehrt die Projekte dazu übergegangen, eine vertiefte Stakholderanalyse durchzuführen. Trotzdem meinen fast 70% der Befragten, dass unvollständige Quellen (Stakeholder) der wichtigste Grund für ungenügende Anforderungen sind. Hier sind wir also noch lange nicht «über den Berg». Dieses Thema wird auch dieses Jahr entsprechende Beachtung erhalten müssen.

Auf der anderen Seite deckt der Report auch widersprüchliches Verhalten auf, was indirekt auf einen noch eher unreifen Markt hindeutet: Einerseits wird die Modellierung von Anforderungen als wichtigster Erfolgsfaktor genannt, andererseits erscheinen die Modelle in den Spezifikationstechniken eher am hinteren Ende der Skala. Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Wagen Sie ihn! Schenken Sie dem Thema Requirements Engineering die Beachtung, die es verdient und gehen Sie zusammen mit vielen anderen Unternehmen der Schweiz den Weg der klaren Anforderungen, zufriedenen Kunden und effizienten Projekte.

Weitere Blog lesen

0 thoughts on “Requirements Trends & Benchmarks 2013”


Schreibe einen Kommentar