Mein Einstieg bei SwissQ: schnell, interessant und agil


Wolfgang Gessner, Senior Consultant

Einführung in die Firma

Im März dieses Jahres begann für mich der neue Arbeitsabschnitt bei SwissQ. Schon ein paar Tage vor Stellenantritt, wurde mir Bescheid gegeben, dass ich gleich einen kleinen knackigen Auftrag bekommen würde. Das klingt womöglich nicht gerade spektakulär, aber im Vergleich zu anderen Einführungsphasen, welche ich in den bisherigen Betrieben durchlaufen habe, war es das. Eine neue Herausforderung, welche mit Leidenschaft angegangen werden konnte.

Der erste Arbeitstag verlief wie bei den früheren Betrieben. Rundgang durch das Büro, Arbeitsplatz und MacBook Pro einrichten sowie die ganzen administrativen Punkte abarbeiten. Da noch zwei weitere Beginner dabei waren, ging das zu dritt angenehm und zügig von statten.

Für den „knackigen Auftrag“ waren wir zu zweit vorgesehen und somit kam dann auch gleich die erste Besprechung mit dem neuen Arbeitskollegen, der das Testmanagement für den Auftrag übernahm. Vom ersten Tag an voll mittendrin statt nur dabei. Das ist ein Start der Spass macht und keine Langeweile aufkommen lässt.

Der erste Auftrag

Der zweite Arbeitstag fand gleich beim Kunden vor Ort statt. Gleich am Anfang formulierte der Kunde den Auftrag von einem Business Acceptance Test (BAT) zu einem vollumfänglichen Funktionstest um. Da diese Umformulierung einen Mehrwert für den Kunden darstellte, stellten wir uns der neuen Aufgabe. Sich in kurzer Zeit auf neue Situationen einstellen erfordert Flexibilität und bringt Dynamik in den Alltag.

Dies hatte zur Folge, dass der Aufwand deutlich grösser wurde als geplant. Zudem wurde der Terminplan verkürzt. Dies hatte zwei Gründe: einerseits benötigte der Kunde Zeit, am Ende des Auftrages, die Testumgebung auf eine andere Umgebung zu migrieren und zweitens hatten wir in den ersten Tagen vergessen das Osterwochenende zu berücksichtigen. Fehler können bei jedem und überall geschehen. Daraus gilt es zu lernen und sich zu verbessern. Dadurch war der Terminplan zwar straff, aber mit dem nötigen Engagement konnten wird die Ziele immer noch erreichen. Also legten wir los den Plan in die Tat umzusetzen.

Das Testdesign stellte sich schwieriger heraus als erwartet, da die Stories zum Teil gross und veraltet waren. Aber knifflige Aufgaben zu lösen gestaltet die Arbeit doch um einiges interessanter, als wenn es zu einfach von der Hand geht. Zumindest wecken solche Aufgaben in mir die Leidenschaft zum Beruf.

Zu zweit, mit viel Abklärungsarbeit und der Hilfe der Business Analysten sowie den Produktmanagern kamen wir gut voran und konnten unsere selbst gesteckten Meilensteine einhalten.

Nachdem wir mit dem Testdesign zur Entwicklung aufgeschlossen hatten, teilten wir die Aufgaben auf. Mein Kollege kümmerte sich weiter um das Testmanagement und das Testdesign der neuen Stories. Ich begann auf zwei Smartphones die bereits erstellten Testfälle auszuführen und die Defects in JIRA zu erfassen. Dies bot mir die Gelegenheit ein neues Tool kennen zu lernen, das gemäss Trends und Benchmarks Report Schweiz 2015 das weitverbreitetste Tool im agilen Umfeld ist.

Tools-Agile-1

Um unsere Resultate dem Kunden transparent zu präsentieren, stellten wir diese ins Confluence, damit alle darauf Zugriff hatten und den Testfortschritt einsehen konnten.

Nach der Beendigung des ersten Auftrages, war vorerst noch Nachfolgeauftrag in Sicht. Dies kam mir gelegen, denn so konnte ich diesen Auftrag für mich selbst noch abschliessen und wieder Ordnung auf meinem MacBook schaffen. Zudem hatte ich nun Zeit die noch offenen Punkte vom ersten Arbeitstag zu erledigen.

Arbeiten nach dem ersten Mandat oder „Wie ging’s nun weiter?“

Kaum wurde bekannt, dass ich keinen weiteren Auftrag mehr hatte, wurde ich ins Mobile-Testing-Team eingebunden. Dieses setzt sich aus einem Kernteam zusammen, dass jeweils durch Mitarbeiter ergänzt wird die gerade nicht ausgelastet sind. Rasch wurden mir die ersten Aufträge zugewiesen. Es mag ja auf den ersten Blick einfach erscheinen, ein Gewinnspiel, ein Teil einer Webseite oder einer App an einem Tag zu testen. Ist das ganze aber mit verschiedenen Browsern auf verschiedenen Geräten durchzuführen, macht es die Angelegenheit doch zu einer anspruchsvollen Aufgabe.

Somit bleib nach dem ersten Auftrag kaum Zeit, um durch zu atmen, was ja nichts Schlechtes ist. Das Problem dabei ist, wenn plötzlich gar nichts mehr kommt öffnet sich eine Lücke welche gefüllt werden will. Nach acht, neun Wochen unter Volllast sind plötzlich keine Aufgaben mehr da und trotzdem bist du noch voll geladen, im Rhythmus, im Flow oder wie das auch immer genannt werden mag. Und wohin nun mit der ganzen Energie?

Rhythmuswechsel

Wenn sich die Möglichkeit ergibt, sollte die Erholung im Vordergrund stehen. So wie z. B. beim Sport. Lange Dauer mit hoher Leistung folgt Erholung und Regeneration im Anschluss. Aber dieser Rhythmuswechsel ist nicht immer leicht hinzukriegen. Für mich ist es das Beste, wenn sich wieder ein Beschäftigungsfeld anbietet oder von selber gefunden wird. Denn bei der Arbeit sollte Freude, Fröhlichkeit und Spass nicht fehlen. Der Zweck darin liegt in erster Line zur Ruhe zu kommen, Energie abzubauen und den Rhythmus wieder auf ein „normales“ oder „gesundes“ Tempo einzupendeln.

Fazit

In der Regel sind Einführungszeiten eher von langsamer Natur, um die neuen Mitarbeitenden an ihre neuen Aufgaben heranzuführen und das neue Umfeld kennen zu lernen. Wie dieser Blog beschreibt, kann die Einführungszeit aber auch ganz anders ablaufen. Schneller, Interessanter und agiler. Und wie ich von meinen Kollegen gehört ist ein solcher Einstieg bei SwissQ nicht unüblich.

Eine Einführungszeit der etwas anderen Art erleben zu können, ist einfach eine super Angelegenheit. Neue Herausforderungen, spannende Aufträge, sich auf neue Situationen einstellen und sich stetig weiterzubilden, macht Freude und lässt das Feuer der Leidenschaft für den Beruf und die Arbeit nicht erlöschen.

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