Wie sich die Upfront Thinking Konferenz selbst für REs lohnt – mein 4-Punkte Plan


Björn Schuster, Senior Consultant

Hallo, mein Name ist Björn und ich bin Requirements Engineer. Ja, genau, einer dieser ewig Gestrigen die in einer agilen Welt in einer längst toten, unsexy Rolle verweilen. Warum ich trotzdem zum Upfront Thinking Event gehe? Nun… ich habe da einen Plan.

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Erster Schritt: Kenne deinen Feind dein Problem

Die Keynote „How Agile destroyed UX, BA, RE and what we have to do now“ (Tobias Ellenberger, SwissQ AG) spricht mir aus der Seele. Eine erste Identitätskrise bahnt sich an. Hat „Agile“ mich überflüssig gemacht?

Zweiter Schritt: Kenne dein Ziel

Wo kann ich mich als Requirements Engineer in Zukunft einbringen und Mehrwert erzeugen? „Living Agile Requirements Engineering @ Digitec Galaxus AG“ (Rainer Grau, Digitec Galaxus AG) zeigt mir den interessanten Ansatz eines der am rasantesten wachsenden E-Commerce Unternehmen der Schweiz. Als RE „Agile“ nicht nur erleben, sondern leben und mitgestalten – ich bin begeistert.

Dritter Schritt: Kenne deine Stärken

Meine grundlegenden Fähigkeiten als Requirements Engineer sind weiterhin gefragt! Anforderungen müssen erhoben, analysiert, dokumentiert und verwaltet werden – egal welchen Lösungsentwicklungsansatz man verwendet. Eine Gedankenlesemaschine, die das automatisiert, wurde (zum Glück) noch nicht erfunden. In der Panel Discussion „Nötige Skills und Karriere für die Zukunft als BA/RE“ bekomme ich aufgezeigt wie ich meine vorhandenen Requirement Engineering Fähigkeiten künftig einsetzen kann.

Vierter Schritt: Geh mit der Zeit

Ein gewagter Gedanke: Vielleicht finde ich mich auch in den agilen Vorgehensweisen als Requirements Engineer wieder. In „One day as Agile BA“ (Martin Wolfram, SBB AG) halte ich schon mal einen Zeh ins kalte Wasser.

Oder finde ich sogar Gefallen an neuen, spannenden Themen wie User Experience mit „UX fundamentals for BA’s/RE’s“ von Adrian Zumbrunnen?

Totgesagte leben länger

Viele meiner spezifischen Fähigkeiten werde ich auch in Zukunft brauchen. Und die Agile Methodik kann mir nur dabei helfen. Wenn das bedeutet, dass ich mich nicht mehr tagelang darauf konzentriere seitenweise Spezifikationen zu schreiben, sondern kleinere, kürzere und unmittelbar wertstiftende Einheiten zu schaffen, soll mir das nur recht sein. Meine Inspiration dafür können Sie übrigens auf dem SwissQ Agile RE Poster nachlesen.

Wir sehen uns an der Upfront Thinking Konferenz am 22.06.2016 – im Arena Sihlcity in Zürich!

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